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Aluminium- oder Stahl-Haustür: Welche passt zu Ihnen?

Das erfahren Sie in diesem Artikel

  • Aluminium oder Stahl – welches Material eignet sich besser für Haustüren?
  • Was unterscheidet Aluminium- und Stahl-Haustüren?
  • Sind Stahl-Haustüren sicherer als Aluminium-Haustüren?
  • Welches Material bietet die bessere Wärmedämmung?
  • Wie unterscheiden sich Aluminium und Stahl beim Korrosionsschutz?
  • Welche Gestaltungsmöglichkeiten bieten Aluminium-Haustüren?
  • Sind Stahl-Haustüren günstiger als Aluminium-Haustüren?
  • Für wen eignet sich eine Stahl-Haustür?
  • Wann ist eine Aluminium-Haustür die bessere Wahl?
  • Welche Rolle spielen Ud-Wert, Einbruchschutz und Konstruktion?
  • Welche Aluminium- und Stahl-Haustüren bietet Feldmann & Mayer?

Was unterscheidet Aluminium und Stahl grundsätzlich?

Wer eine neue Haustür sucht, steht schnell vor der Frage: Aluminium oder Stahl? Beide Materialien werden bei modernen Haustüren eingesetzt und können gute Werte in den Bereichen Einbruchschutz und Wärmedämmung erreichen. Die Unterschiede liegen vor allem in der Konstruktion, den Gestaltungsmöglichkeiten, dem Gewicht, der Oberflächenausführung und dem Preis.

Eine Lösung, die grundsätzlich als die bessere bezeichnet werden kann, gibt es nicht. Entscheidend ist vielmehr, welche Anforderungen die Haustür im jeweiligen Gebäude erfüllen soll.

Aluminium ist bei vergleichbarem Materialvolumen leichter als Stahl und von Natur aus korrosionsbeständig. Die Konstruktion von Aluminiumprofilen ermöglicht stabile Systeme mit schlanken Profilen, größeren Verglasungen und vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten.

Stahl zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit aus und ermöglicht robuste Türkonstruktionen. Dabei übernimmt die Oberfläche eine wichtige Schutzfunktion: Beschichtungen und andere Verfahren zur Oberflächenbehandlung schützen das Material vor äußeren Einflüssen und reduzieren das Korrosionsrisiko.

Beide Materialien können die Grundlage für langlebige Haustüren bilden. Entscheidend sind die Konstruktion, die Verarbeitungsqualität, der Oberflächenschutz, die fachgerechte Montage sowie die Bedingungen, denen die Tür im täglichen Gebrauch ausgesetzt ist.

Einbruchschutz: Ist Stahl sicherer als Aluminium?

Nein – allein anhand des Materials lässt sich diese Aussage nicht treffen.

Für die Einbruchhemmung einer Haustür ist die geprüfte Gesamtkonstruktion entscheidend. Dazu gehören unter anderem Türblatt, Rahmen, Verriegelungssystem, Beschläge, Verglasung und Befestigung.

Die Widerstandsklassen nach DIN EN 1627 beziehen sich deshalb auf das geprüfte vollständige Türelement und nicht ausschließlich auf dessen Material.

Bei RC2 beträgt die aktive Angriffszeit im Rahmen des standardisierten manuellen Einbruchversuchs drei Minuten, bei RC3 fünf Minuten. Diese Werte beziehen sich auf ein standardisiertes Prüfverfahren mit festgelegten Werkzeugen und Angriffsszenarien – nicht auf eine garantierte Widerstandsdauer bei einem realen Einbruchversuch.

Die Polizeiliche Kriminalprävention empfiehlt bei Neubauten und Umbauten den Einsatz geprüfter einbruchhemmender Türen mindestens der Widerstandsklasse RC2.

Sowohl Aluminium- als auch Stahltüren können entsprechende Widerstandsklassen erreichen, sofern die jeweilige vollständige Konstruktion dafür geprüft und zertifiziert wurde.

Beim Vergleich von Haustüren sollte deshalb nicht nur auf das Material, sondern vor allem auf die nachgewiesenen Eigenschaften der konkreten Konstruktion geachtet werden.

Wärmedämmung: Ist Aluminium „wärmer“ als Stahl?

Auch hier entscheidet nicht allein das Material.

Die Wärmedämmung einer Haustür wird unter anderem durch die Konstruktion des Türblatts, die Füllung, thermische Trennungen, den Aufbau des Rahmens, die Dichtungen, die Verglasung und die Montage beeinflusst.

Deshalb können sowohl moderne Stahl- als auch Aluminium-Haustüren gute Ud-Werte erreichen.

Ein gutes Beispiel aus dem Sortiment von Feldmann & Mayer ist die Baureihe DS92, die zugleich zeigt, warum die einfache Unterscheidung zwischen „Stahltür“ und „Aluminiumtür“ nicht immer die gesamte Konstruktion beschreibt.

Bei der DS92 kommt ein 92 mm starkes Türblatt mit Stahl-Deckschicht in Kombination mit einem thermisch getrennten und ausgeschäumten Aluminiumrahmen zum Einsatz. Auch die Schwelle besteht aus Aluminium und ist thermisch getrennt.

Feldmann & Mayer gibt für diese Konstruktion einen Ud-Wert von 0,68 W/(m²K) bei Türen ohne Verglasung und 0,78 W/(m²K) bei Türen mit Verglasung an.

Dieses Beispiel zeigt deutlich, dass der Wärmedämmwert durch die gesamte Türkonstruktion bestimmt wird und nicht ausschließlich durch das Material des Türblatts.

Ein niedriger Ud-Wert ist somit eine Eigenschaft des konkreten Türelements – nicht automatisch des verwendeten Materials.

Korrosionsschutz und Pflege

Aluminium ist von Natur aus korrosionsbeständig. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Bedingungen, denen eine Aluminiumtür ausgesetzt ist, bei Auswahl und Nutzung vollständig außer Acht gelassen werden können.

Bei Stahltüren spielt der Oberflächenschutz eine besonders wichtige Rolle. Schutzbeschichtungen und weitere Verfahren zur Oberflächenbehandlung reduzieren das Korrosionsrisiko. Beschädigungen der Schutzschicht sollten deshalb nicht ignoriert, sondern entsprechend den Pflege- und Wartungshinweisen des Herstellers behandelt werden.

Das bedeutet jedoch nicht, dass moderne Stahltüren grundsätzlich korrosionsanfällig sind. Bei geeigneter Konstruktion, wirksamem Oberflächenschutz, fachgerechter Montage und korrekter Nutzung können sie dauerhaft als Außentüren eingesetzt werden.

Design: Welche Möglichkeiten bietet Aluminium?

Hier zeigt sich einer der deutlicheren Unterschiede zwischen den Materialien.

Aluminium bietet eine große Gestaltungsfreiheit. Das Material lässt sich gut formen und bearbeiten und ermöglicht dadurch vielfältige Konstruktionen und Designlösungen. Auch bei Farben, Oberflächen, Verglasungen und modernen Details stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung.

Auch Stahltüren bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und können modern und minimalistisch ausgeführt werden. Durch die hohe Steifigkeit von Stahl lassen sich außerdem stabile und – bei entsprechend ausgelegten Konstruktionen – auch schlanke Bauteile realisieren.

Die tatsächlichen Gestaltungsmöglichkeiten hängen jedoch nicht nur vom Material ab, sondern auch von der konkreten Türkonstruktion, dem eingesetzten System und der Fertigungstechnologie.

Preis: Sind Stahl-Haustüren günstiger?

Stahltüren bieten in der Regel einen günstigeren Einstiegspreis als vergleichbar positionierte Aluminiumlösungen.

Eine allgemeingültige Preisdifferenz lässt sich jedoch nicht seriös angeben. Der tatsächliche Preis hängt unter anderem von der Baureihe, den Abmessungen, der Verglasung, der sicherheitsrelevanten Ausstattung, der Oberflächenausführung, der Variante des Stoßgriffs oder Drückers sowie weiteren Produktoptionen ab.

Die Preisbereiche von Stahl- und Aluminium-Haustüren können sich überschneiden. Allein das Material reicht deshalb nicht aus, um zu beurteilen, welche Lösung günstiger ist.

Beim Vergleich von Aluminium und Stahl sollten möglichst Produkte mit vergleichbarer Ausstattung und ähnlichen technischen Eigenschaften gegenübergestellt werden, bevor die Preise miteinander verglichen werden.

Welche Haustür passt zu Ihnen?

Eine Stahl-Haustür kann eine gute Wahl sein, wenn:

  • ein attraktives Verhältnis zwischen Preis und gebotenen Eigenschaften wichtig ist,
  • eine robuste und funktionale Konstruktion gesucht wird,
  • eine hohe Materialsteifigkeit wichtig ist, die stabile und bei geeigneter Konstruktion auch schlanke Bauteile ermöglicht,
  • die technischen Eigenschaften des konkreten Modells den individuellen Anforderungen entsprechen.

Eine Aluminium-Haustür kann besonders interessant sein, wenn:

  • große Gestaltungsfreiheit und vielfältige Konstruktionsmöglichkeiten wichtig sind,
  • umfangreiche Möglichkeiten bei Formgebung, Bearbeitung und Oberflächenausführung gewünscht werden,
  • individuelle Designlösungen oder eine größere Eingangsanlage geplant sind,
  • die natürliche Korrosionsbeständigkeit des Materials eine wichtige Rolle spielt,
  • die Gestaltung des Eingangsbereichs zu den wichtigsten Auswahlkriterien gehört.

Aluminium oder Stahl: Entscheidend ist das gesamte System

Keine der beiden Lösungen ist automatisch besser.

Sowohl Stahl- als auch Aluminium-Haustüren können hohe Anforderungen an Einbruchschutz, Wärmedämmung, Langlebigkeit und Alltagstauglichkeit erfüllen.

Beim Vergleich sollte deshalb nicht nur auf das Material geachtet werden, sondern insbesondere auf:

  • den Ud-Wert des gesamten Türelements,
  • die geprüfte Widerstandsklasse, sofern Einbruchschutz eine wichtige Rolle spielt,
  • die Konstruktion von Türblatt und Rahmen,
  • Verriegelungssystem und Beschläge,
  • Verglasung,
  • Oberflächenschutz,
  • Abmessungen,
  • fachgerechte Montage,
  • gewünschtes Design und Ausstattung.

Erst das Zusammenspiel dieser Eigenschaften zeigt, welche Haustür tatsächlich besser zum jeweiligen Gebäude und zu den individuellen Anforderungen passt.

Aluminium- und Stahl-Haustüren bei Feldmann & Mayer

Im Onlineshop von Feldmann & Mayer finden sich Haustüren mit unterschiedlichen konstruktiven Lösungen, darunter Aluminiumkonstruktionen ebenso wie Modelle mit Stahlkomponenten.

Dabei lohnt es sich, den genauen Aufbau der jeweiligen Baureihe zu betrachten und nicht nur die allgemeine Materialkategorie.

Ein gutes Beispiel ist die bereits erwähnte DS92, bei der ein Türblatt mit Stahl-Deckschicht mit einem thermisch getrennten Aluminiumrahmen kombiniert wird.

Bei vielen Modellen lassen sich direkt auf der Produktseite unterschiedliche Optionen auswählen, darunter Abmessungen, Farbe, Art des Stoßgriffs oder Drückers sowie weitere verfügbare Ausstattungsmerkmale.

Zusätzlich bietet der Shop bereits konfigurierte Haustüren aus dem Abverkauf an. Hier entscheidet sich der Kunde für eine vorhandene Ausführung, anstatt einzelne Produktoptionen von Grund auf neu zusammenzustellen.

Beim Vergleich verschiedener Modelle sollten deshalb Haustüren mit möglichst ähnlicher Ausstattung gegenübergestellt werden. Neben dem Preis sind insbesondere Ud-Wert, Aufbau des gesamten Türelements, sicherheitsrelevante Ausstattung, Abmessungen und gewünschtes Design zu berücksichtigen.

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